SMM - Social Media Marketing

Einsatz von Emojis im Social Media Marketing

Ian Schäfer Ian Schäfer

Im Privatleben sind Smileys und Emojis allgegenwärtig: Sie sind für Jung und Alt inzwischen so alltäglich geworden, dass Sprachwissenschaftler sich gar schon um die deutsche Schriftsprache fürchten. Ob diese eines Tages durch Emojis ersetzt werden, wird sich noch zeigen. Sicher ist jedoch, dass Emojis Gefühle wecken und zudem oftmals dort etwas zum Ausdruck bringen können, wo Wörter nicht reichen.

Emojis im B2B- oder im B2C-Marketing

Eine lockere und moderne Kommunikation auf Augenhöhe kann oftmals einen positiven Effekt haben. In gewissen Situationen und Umfeldern ist sie jedoch unpassend, denn sie muss zur Markenidentität und zur Zielgruppe einer Unternehmung passen. Wenn Firmen potenzielle Kunden umwerben, können Emojis helfen, dem Verhältnis einen persönlichen Touch zu verleihen. In Bereichen wie Online Marketing, Unterhaltung und Lifestyle können Emojis die Kommunikation auf eine willkommene Weise auflockern; so wirken die Nachrichten wie von Freunden geschrieben. Doch das ist nicht immer erwünscht. Denn beispielsweise im Finanzsektor oder in der Medizin, also in Bereichen, in denen mehr Professionalität angebracht ist, empfehlen wir, gänzlich auf Emojis zu verzichten.

Tipp: sixa definiert für Social Media-Kampagnen mehrere Zielgruppen, die sich vor allem in Bezug auf das Alter unterscheiden. Je nach Zielgruppe werden Emojis unterschiedlich oder eben gar nicht verwendet.

Was man aber hinsichtlich Emojis auf jeden Fall beachten sollte, haben wir unten notiert. Folgende Punkte können ein grosse Hilfe sein, wenn man die eigene Zielgruppe definiert hat und adressieren möchte.

🚀 Durchdachte Emoji-Strategie
Noch bevor man überhaupt Werbung schaltet, sollte man definieren, ob und wie die Verwendung von Emojis in die eigene Markenstrategie und zur definierten Zielgruppe passt. Ein übertriebener oder erzwungener Gebrauch kann schnell kontraproduktiv sein. Ein sinnvoller und lockerer Einsatz hingegen wirkt authentisch, was sich positiv auf das Image und damit auch auf das Geschäfts auswirken kann.

No-Gos
Gewisse Sachen sollten auf jeden Fall vermieden werden, wenn es um den Einsatz von Emojis geht. Aneinandergereihte Emojis beispielsweise wirken unprofessionell und hinterlassen einen unseriösen Eindruck. Sowieso sollte die Anzahl verwendeter Emojis in einem sinnvollen Verhältnis zur Länge des Posts bzw. der Werbeanzeige stehen. Und bei seriöseren Angelegenheiten wie Pressemitteilungen oder Kundenpräsentationen haben Emojis grundsätzlich nichts zu suchen. Da ist nämlich der potenzielle Schaden durch den unseriösen Eindruck bedeutend grösser als der eher unwahrscheinliche positive Nutzen.

🔑 Emojis mit Aussage
Am besten verwendet man Emojis, die nicht nur leicht verständlich sind, sondern dem Empfänger auch eine klare Message übermitteln. Im besten Fall teilt ihm das Emoji mit, wie er sich fühlen soll. Die Auswahl muss angemessen und auf den ersten Blick verständlich sein – nur dann sind sie sinnvoll. In Frage kommen vorerst die zahlreichen Gesichtsausdrücke, die sich bestens für die Kommunikation von Emotionen eignen. Doch auch thematische Emojis können sinnvoll eingesetzt werden – ob im ursprünglichen oder im übertragenden Sinn. Ein Rennauto kann beispielsweise tatsächliche Autos repräsentieren, oder auch die Charakteristika eines Rennautos: flink, wendig, dynamisch. Diesbezüglich gibt es im Alltag bzw. in der populären Kultur bereits viele Emojis, die spezifische Bedeutungen haben, nebst der ursprünglichen:

☝🏼 Sei dir der Bedeutung bewusst!
Manche Emojis stehen für Emotionen, Aktionen oder auch Dinge, die nicht direkt mit der kleinen Grafik assoziiert werden. Wir empfehlen daher, sich zuerst über die Bedeutung der Emojis schlau zu machen. Nicht alle Personen sehen bzw. interpretieren Emojis auf die gleiche Art und Weise! Zudem sollte man sich der aktuellen gesellschaftspolitischen Lage, Stichwort political correctness, bewusst sein. Egal, ob man sie als Fluch oder Segen betrachtet: Das Verwenden eines “falschen” Emojis kann je nachdem starke Reaktionen auslösen. Bei Motiven zur Hautfarbe, zum Geschlecht oder zur Religion, um nur wenige zu nennen, sei auf jeden Fall Vorsicht geboten – meistens reicht aber ein gesunder Menschenverstand. 😉

Auch wir bei sixa verwenden in gewissen Ads Emojis, die Gefühle wecken – aber nicht immer! Hier sind ein paar Beispiele, in denen wir Smileys verwenden bzw. weglassen:

Was nehme ich mit?

Was die Verwendung von Emojis im Social Media Marketing betrifft, gilt grundsätzlich: Kenne Deine Zielgruppe und handle dementsprechend. Hier dient unser Emoji-Barometer als verlässliche Referenz. Und sei Dir stets bewusst, wie die Emojis interpretiert werden bzw. was sie beim Empfänger auslösen können. Mit diesen Tipps steht einer erfolgreichen Emoji-Strategie nichts im Weg! 💪

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